KARFREITAG

Karfreitag ist kein Tag für Ablenkung. Er ist ein Tag der Stille. Ein Tag, der schwer auf der Seele liegt. Er erinnert an das Leiden von Jesus Christus – an den Weg ans Kreuz, an Schmerz, an Verlassenheit.

Es ist leicht, darüber hinwegzugehen. Doch eine konservative Sicht hält inne. Sie schaut hin, auch wenn es unbequem ist. Denn Karfreitag führt vor Augen, was Opfer wirklich bedeutet. Nicht als Symbol, sondern als Realität. Ein Mensch, der unschuldig leidet. Der nicht ausweicht. Der den Weg bis zum Ende geht – für andere.

In dieser Härte liegt eine stille Wahrheit. Schuld wird nicht relativiert. Leid wird nicht beschönigt. Karfreitag zwingt zur Ehrlichkeit gegenüber sich selbst. Was trage ich? Wovor drücke ich mich? Und was bin ich bereit zu tragen?

Und doch ist dieser Tag nicht hoffnungslos. Gerade in der Dunkelheit wächst etwas, das stärker ist als Verzweiflung. Eine leise Gewissheit: Dieses Leiden ist nicht sinnlos. Es ist getragen von Liebe, die nicht zurückweicht.

Eure AfD-Fraktion Ennepetal

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